Möchten Sie mit uns sprechen?
09621 779-0
Zur Suche
Aufnahme

Ihr Start in den Jura-Werkstätten

Schritt für Schritt zur beruflichen Teilhabe

Ihr Weg in die Jura-Werkstätten: Unsere Werkstätten in Amberg und Sulzbach-Rosenberg richten sich an Menschen, die aufgrund ihres Unterstützungsbedarfs momentan nicht, nicht mehr oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein Antrag beim zuständigen Kostenträger. Nach der Bewilligung durch den Kostenträger kann der Aufnahmeprozess beginnen.

Wenn Sie überlegen, ob eine Werkstätte der richtige Ort für Sie ist, sind Sie mit Ihren Fragen bei uns herzlich willkommen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Wir sprechen über:

  • Ihre persönliche Situation,
  • Ihre Wünsche und
  • welche Unterstützung Sie brauchen.
     

Gemeinsam klären wir verständlich und in Ruhe, was eine Werkstätte bedeutet, welche Möglichkeiten es gibt und ob dieses Angebot für Sie passend ist. Wir beantworten alle Ihre Fragen, sodass Sie am Ende gut informiert und sicher entscheiden können. Sie können gerne eine Vertrauensperson mitbringen.

Wenn Sie sich für einen Platz in unserer Werkstatt interessieren, brauchen wir einige Unterlagen von Ihnen. 

Zum Beispiel:

  • einen Antrag vom zuständigen Kostenträger (z.B. der Agentur für Arbeit, dem Bezirk Oberpfalz oder der Deutschen Rentenversicherung);
    dort wird ein individueller Eingliederungsplan erstellt und an uns weitergeleitet
  • Nachweise über die Art Ihrer Beeinträchtigung,
  • ärztliche Unterlagen

Wir gehen gerne alles Schritt für Schritt mit Ihnen durch und helfen bei

  • dem Ausfüllen der Anträge,
  • dem Kontakt zum Kostenträger,
  • bei allen notwendigen Unterlagen.

     

Das Eingangsverfahren (EV) ist der erste Schritt in der Werkstatt. Es dauert meist 3 Monate. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergehen soll und legen den genauen Starttermin fest.

Beim sogenannten Eingangsverfahren

  • lernen wir uns besser kennen,
  • erfahren Sie mehr über die Arbeit in der Werkstatt,
  • probieren Sie verschiedene Tätigkeiten aus,
  • überlegen wir gemeinsam, welche Unterstützung wichtig für Sie ist,
  • entscheiden wir, ob die Werkstatt der richtige Ort für Sie ist,
  • finden Sie heraus, ob der Rahmen für Sie passt.

Wichtig:
Das Eingangsverfahren ist kein Test. Es geht um Sie – und darum, was Sie brauchen. 

Bevor Sie fest in der Werkstatt arbeiten, beginnt der Berufsbildungsbereich (BBB).

Im BBB:

  • lernen Sie verschiedene Arbeitsbereiche kennen,
  • probieren Tätigkeiten aus,
  • arbeiten in Ihrem eigenen Tempo
  • finden heraus, was Ihnen liegt,
  • erhalten Sie Unterstützung durch Fachkräfte.

Dieser Zeitraum dauert in der Regel 2 Jahre.

Nach dem Berufsbildungsbereich wechseln Sie in einen festen Arbeitsbereich, der Ihnen Freude macht und zu Ihnen passt.

Dort bekommen Sie:

  • Sicherheit und Halt,
  • klare Aufgaben,
  • Unterstützung & Förderung,
  • und Verständnis für gute und schlechte Tage.

Außerdem gehören Sie zum Team – ganz ohne Leistungsdruck.

Einmal im Jahr (und bei Bedarf öfter) sprechen wir mit Ihnen über:

  • Ihre Wünsche,
  • Ihre Entwicklung und
  • Ihre Ziele.

Sie entscheiden selbst, wie es weitergeht.

Wir unterstützen Sie bei Bedarf auch:

  • im Umgang mit Stress,
  • in Krisensituationen,
  • bei wichtigen Entscheidungen,
  • beim Kontakt zu Ärzten, Betreuer:innen (oder Kliniken)

Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe brauchen: Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt.